Herzlich willkommen bei WGE/Die Grünen!
Wir freuen uns, dass Sie uns im Internet besuchen. Für Sie haben wir zu vielen aktuellen Themen interessante Informationen zusammengestellt. Sie erfahren, wofür wir eintreten - für Elmshorn und seine BürgerInnen.
Verschaffen Sie sich bei unserer Rundtour einen Überblick über unseren Internet-Auftritt. Wenn Sie mehr über uns wissen möchten, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.
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Protest gegen Entlassung des Schulleiters der Gemeinschaftsschule Langelohe
Hölzel schreibt an Ministerpräsidenten Carstensen
"Der Bildungsminister Herr Dr. Klug ist für das Land Schleswig-Holstein untragbar geworden. Wer Duckmäusertum fordert, hat seine moralische und demokratische Legitimatin verloren." Dies sagt WGE-Chef Peter Hölzel als Reaktion auf Klugs Entscheidung, den Leiter der Gemeinschaftsschule Langelohe, Claus-Timm Carstens, zu entlassen und an eine andere Schule zu versetzen.
Peter Hölzel, der auch Mitglied des Parteirats der Landes-Grünen ist, fordert den Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen in einem offenen Brief auf, Klug zu stoppen.
20.8.2010
Bildungssparen in Schleswig - Holstein
Das ist der Plan der Landesregierung:
Auf Kosten der Lehrer 450 Stellen pro Jahr gespart!
Aufgrund des Schülerrückgangs werden weniger Lehrkräfte gebraucht. Nach Auskunft der Regierung würden bis 2020 rund 3650 Stellen rechnerisch frei werden. Die Große Koalition wollte einen Teil im Bildungsbereich lassen (1200 Stellen). Wir Grünen haben uns vorgenommen, die gesamten Mittel im Bildungssystem zu lassen. Damit könnte das grüne Ziel erreicht werden, kleinere Klassen intensiver zu betreuen zu können. Der neue Plan scheint aber zu sein, das Geld für alle heraus gerechneten Lehrerstellen hier einzukassieren.
Auf Kosten der Bildung 3650 Stellen bis 2020 gespart!
Um Personalkosten in der öffentlichen Hand einzusparen, werden ein Teil der Lehrkräfte zukünftig mehr arbeiten müssen, obwohl eine Erleichterung nach dem Sommer zugesagt wurde. Die zusätzliche Belastung finden wir nicht richtig. Hier wird also nicht nur gespart, sondern auch noch Arbeit verdichtet. Die Einsparung auf Kosten der Lehrer ist nur marginal. Auf Kosten der Lehrer 450 Stellen pro Jahr gespart!
Das beitragsfreie Kita-Jahr wurde einkassiert. Das spart der Landesregierung 35 Millionen Euro pro Jahr. Was passiert mit diesem Geld? Die Landesregierung will den Kommunen über den kommunalen Finanzausgleich künftig 10 Millionen Euro mehr, also 70 Millionen Euro geben. Dafür soll es keine Standardabsenkungen geben. Die frei werdenden Mittel sollen für den Kitaausbau verwendet werden. Nur: Kitaausbau ist zum großen Teil Aufgabe des Bundes, der bezahlt den Ausbau. Diese Textpassage ist also nur Schönfärberei. Auf Kosten der Bildung 25 Millionen Euro gespart!
Die Schülerbeförderung muss künftig ohne den Zuschuss des Landes auskommen - das wird das Portemonnaie der Eltern treffen. Auf Kosten der Eltern 7 Millionen Euro pro Jahr gespart!
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Und wie wollen die GRÜNEN ihre Bildungsziele finanzieren?
„Bildung ist unser aller Zukunft" Dieser Anspruch muss sich auch in der Aufstellung von Sparhaushalten widerspiegeln. Bund und Länder haben sich dazu verpflichtet, die Bildungsinvestitionen deutlich auf zu stocken.
Die GRÜNEN machen folgende Vorschläge, wie bei leeren Kassen durch Umstrukturierung und Umverteilung eine deutlich bessere Effizienz erreicht werden kann:
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Je einheitlicher das Schulsystem, bestehend aus Regional- mit Gemeinschaftsschulen und Gymnasien, desto effizienter ist es. Differenzierter Unterricht statt differenzierten Strukturen!
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2. Oberstufenzentren ermöglichen allen Kindern, egal, welche Schulform sie besuchen, den Zugang zum Abitur. Das gilt vor allem für die in Schleswig-Holstein überwiegenden ländlichen Regionen
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Um teure und ineffektive Warteschleifen im Übergang von Schule zum Beruf zu vermeiden, muss der Ausbau der Berufsorientierung an den allgemein bildenden Schulen optimiert werden.
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Die Lehrerausbildung muss der veränderten Schullandschaft zügig angepasst werden. Keine Stufenlehrerausbildung mehr!
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Voraussetzung für ein effizientes Schulsystem sind gut vorbereitete Kinder. Deshalb fordern wir die Qualitäts- und Angebotssteigerung in den Kitas mit landesweiter Sozialstaffel. Dies hat Vorrang vor weiteren beitragsfreien Jahren. Für die Finanzierung der notwendigen Maßnahmen soll die Grunderwerbssteuer erhöht werden (plus 45 - 60 Millionen Euro)
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Gelder aus dem EU Fonds für regionale Entwicklung von ländlichen Räumen soll auch für den Ausbau von Kitas und Schulen genutzt werden.
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Die Zuschüsse für Kitas sollen neu geordnet und vereinheitlicht werden. Bislang ist die Förderhöhe in jedem Kreis unterschiedlich!
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Von den 4300 Lehrerstellen, die im Zuge des demografischen Wandels wegfallen könnten, wollen wir 1300 im System belassen. Die wegfallenden 2900 Stellen sollen in Geld umgewandelt werden und zur Stärkung des Bildungssystems eingesetzt werden
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Der Bund hat sich bereit erklärt, nach Abschluss des Bildungsgipfels SH im Bereich der Bildungsinvestitionen mit über 100 Mio. Euro pro Jahr aus Bundesmitteln dauerhaft zu entlasten. Diese Mittel des Bundes sollen unter anderem in den Bereich frühkindliche Bildung und Schule investiert werden und damit auch den Kommunen zugute kommen
Landesregierung als kinderfeindlich entlarvt
Schwarz-gelbe Landesregierung streicht Gebührenbefreiung für drittes Kita-Jahr
Vor etwa einem Jahr sah es so aus, als ob sich alle Fraktionen im Schleswig-Holsteiner Landtag der Bedeutung eines gebührenfreien dritten Kindertagesstättenjahrs bewusst sind. Denn alle Fraktionen stimmten dafür und betonten die bildungs- und sozialpolitische Bedeutung dieses Schritts. Jetzt - nach der Landtagswahl - hat sich die schwarz-gelbe Landesregierung enttarnt: Zum 1. August 2010 streicht sie die Gebührenbefreiung einfach wieder.
Dieses Vorgehen hält Peter Hölzel, der Fraktionssitzende der WGE/DIE GRÜNEN, für einen Skandal. "CDU und FDP verteilen auf der einen Seite in Bund und Land ungehemmt Steuergeschenke und wollen auf der anderen Seite an Zukunftsinvestitionen sparen. Kinder sind unsere Zukunft. Wir versündigen uns an jedem Kind, dem wir nicht gleiche Bildungs- und Entwicklungschancen ermöglichen. Und gerade das dritte Kindertagesstätten-Jahr ist ganz wichtig für die Schulvorbereitung. Erkannte Defizite können ausgeglichen und besondere Begabungen gefördert werden. Davon müssen alle Kinder profitieren können - unabhängig von ihrer Herkunft und dem Familieneinkommen."
Hölzel, der auch im Parteirat der Landes-Grünen sitzt, fordert die Eltern, die Kindertagesstätten, die Schulen und alle gesellschaftlich relevanten demokratischen Kräfte auf, gegen das Vorgehen der Landesregierung massiv zu protestieren.
Für Hölzel ist klar: "Jeder Tag, an dem diese schwarz-gelbe Regierung noch ihr Unwesen treibt, ist schlecht für Schleswig-Holstein. Wer die Zukunft unserer Kinder verzockt, ist eine Gefahr für das Land und ein Hemmnis für die Menschen"
WGE/DIE GRÜNEN sind sich einig: "Die Gebührenbefreiung für das dritte Kita-Jahr zu streichen, ist familienfeindlich, zukunftsfeindlich und kurzsichtig. Wir werden mit den Betroffenen gegen die Streichung kämpfen."
1.7.2010
Die Menschenkette in Elmshorn stand
Eine der größten Demonstrationen der Anti-AKW-Bewegung
Da war richtig was los in Elmshorn. Viele haben die Menschenkette am vergangenen Wochenende miterlebt und andere die Bilder in Zeitung, Fernsehen, Internet genossen. Das Engagement und der Einsatz, aber auch die Kreativität aller Beteiligter war beeindruckend.
Die Vorstandssprecherin von WGE/DIE GRÜNEN, Regine Wilms, fasst zusammen:"Es war eine der größten Demonstrationen der Anti-AKW-Bewegung. Wir werden den Schwung aus dieser Aktion unbedingt nutzen und im Widerstand nicht nachlassen."
150.000 Atomkraftgegner gingen am 24. April 2010 in Ahaus, in Biblis und zwischen Krümmel und Brunsbüttel auf die Straße, um gegen die verlängerten Laufzeiten der Atomkraftwerke zu protestieren.
Jede weitere Verlängerung bedeutet eine Vergrößerung des ungelösten Müllberges, bedeutet Verschwendung von Steuermitteln für eine nicht zukunftsfähige Energie, bedeutet die Verzögerung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Die Menschenkette wird erst dann zum wirklichen Erfolg, wenn die Laufzeiten begrenzt werden.
Auch Menschen, die bisher nicht parteipolitisch gebunden sind, brachten sich aktiv ein. Dadurch erhielt die Menschenkette eine ganz eigene Bedeutung. Zwei Drittel der Bevölkerung stehen zum Atomkonsens und lehnen eine Laufzeitverlängerung ab. Die Regierung kann das nicht länger ignorieren.
Elmshorner Energiespartag am 25. März 2010
Jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, ist die beste Kilowattstunde
Die WGE/DIE GRÜNEN unterstützen den Energiespartag der Stadtwerke Elmshorn und rufen alle ElmshornerInnen auf, sich an der Aktion zu beteiligen: Nutzen Sie den ersten Energiespartag in der Elmshorner Geschichte, um den Stromverbrauch im eigenen Haushalt mal so richtig unter die Lupe zu nehmen und sich auf die Suche von „Stromfressern“ zu machen. Dadurch lässt sich nicht nur die ökologische Bilanz verbessern, auch der eigene Geldbeutel wird spürbar entlastet.
Laut einer Studie der Energieagentur Nordrhein-Westfahlen ergibt sich durch Leerlaufverluste, das sogenannte „Stand by“, eine finanzielle Belastung der privaten Haushalte in Deutschland von ca. 2,7 Milliarden EUR pro Jahr. Das bedeutet, dass über 15 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr sinnlos verbraucht und zudem noch rund 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid freigesetzt werden – eine vermeidbare Belastung für unsere Umwelt und das Klima.
Sparen Sie für sich und fürs Klima: Mit den Stromspartipps der WGE/DIE GRÜNEN.
WGE/DIE GRÜNEN - aktiv vor Ort
Wir unterstützen BürgerInnen-Initiativen
WGE/Die Grünen treten für eine demokratische BürgerInnen-Beteiligung auf allen politischen Ebenen ein. Die BürgerInnen sollen sich einmischen - und sie sollen an den Entscheidungen mitwirken können. Besonders dann, wenn es darum geht, wie ihr unmittelbares Lebens-, Arbeits- und Wohnumfeld gestaltet wird.
Daher unterstützen wir BürgerInnen- und AnwohnerInnen-Initiativen bei der Durchsetzung ihrer Interessen. Wir engagieren uns direkt vor Ort für Sie und informieren hier über die Initiativen.
So unterstützen wir die BürgerInnen vor Ort
Hier sind wir schon aktiv:
Haus der Begegnung
WGE/DIE GRÜNEN: Mehrgenerationshaus in Hainholz schnell fertigstellen
"WGE/DIE GRÜNEN unterstützen in jedem Fall den Umbau des Hauses der Begegnung (HdB) zu einem Mehrgenerationenhaus", sagt der grüne Fraktionschef Peter Hölzel. "Denn: Der Stadtteil Hainholz braucht dieses Kommunikationszentrum für seine weitere Entwicklung"
Mehrgenerationenhäuser sind Zentren, in denen sich Menschen aller Generationen begegnen. Sie geben Raum für gemeinsame Aktivitäten, bieten Angebote zur Kinderbetreuung und zur Betreuung älterer Menschen und schaffen so ein neues nachbarschaftliches Miteinander. Mit ihren Angeboten sind sie darauf ausgerichtet, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, die Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und haushaltsnahe Dienstleistungen zu entwickeln und umzusetzen. Die generationsübergreifenden Angebote beziehen die vier Lebensalter ein: Kinder und Jugendliche, Erwachsene, junge Alte (über 50 Jahre) und Hochbetagte.
Heitmanns Speiseabfall-Bearbeitungsanlage am Gerlingweg
Stadtverwaltung ist ratlos, was bei Unfällen zu tun ist
WGE/DIE GRÜNEN sehen beim Heitmann-Projekt wesentliche Sicherheitsrisiken. Daher stellten sie eine Anfrage in der Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Soziales und Sicherheit (AGS) am 18.2.2010.
Das Ergebnis ist erschütternd: Im Rathaus weiß niemand, wie bei einem Unfall - sei es durch auslaufendes Substrat, durch Feuer oder Explosion - reagiert werden kann. Es gibt keine Unfall- und Interventionsszenarien. Dies wurde in der Sitzung bei der mündlichen Antwort der Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek deutlich.
Im Alltag zusammenleben
Elmshorn braucht ein Integrationskonzept
Regine Wilms (Foto), die WGE-Sprecherin für nachhaltige Gesellschaftsentwicklung, setzt sich in diesem Artikel mit der Frage auseinander, wie Integration funktioniert und wie Integration zum selbstverständlichen Bestandteil unserer Gesellschaft auch in Elmshorn werden kann.
Integration ist schon als Begriff zu diskutieren: wer soll wo integriert werden? Bekanntlich ist der Alltag der beste Indikator für alle gesellschaftspolitischen Fragen und ich lege zunächst die Frageschablone auf meinen eigenes Erleben in Elmshorn.
Enttäuschung für die AnwohnerInnen im Gerlingweg-Viertel
Landesamt genehmigt Heitmann-Erweiterung
Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein(LLUR) hat als zuständige Genehmigungsbehörde mit Bescheid vom 15. Februar 2010 der von der Firma Jan Heitmann beantragten Betriebserweiterung zugestimmt.
Der Eindruck von AnwohnerInnen des Wohngebiets: "Auf unsere Einwände wurde nur im geringen Umfang eingegangen. Viele Bedenken, darunter auch die sicherheitsrelevanten, wurden einfach nicht berücksichtigt."
KAZ muss bleiben
WGE/DIE GRÜNEN kämpfen weiter für offene Jugendarbeit in Elmshorn
27. Januar 2010 - ein wirklich schlechter Tag für viele Kinder und Jugendliche in Elmshorn. Denn auf Antrag der SPD beschlossen die VertreterInnen von CDU, FDP und SPD im Ausschuss für Kinder, Jugend, Schule und Sport, das KAZ zu schließen. Den Todesstoß für das KAZ hatten SPD, CDU und FDP schon vorher sorgfältig vorbereitet: Sie nutzten ihre Mehrheit im Stadtverordneten-Kollegium dafür, im Haushalt 2010 alle Mittel für das KAZ zu streichen. Und zwar bevor sich der zuständige Fachausschuss überhaupt eine abschließende Meinung gebildet hatte.
Nur WGE/DIE GRÜNEN kämpfen für den Fortbestand des KAZ. Sie halten den Todesstoß für das KAZ für eine der tragischten Fehlentscheidungen in der Geschichte Elmshorns. Und die Leidtragenden sind Kinder und Jugendliche der Stadt, denen künftig Hilfe und Unterstützung vorenthalten wird.
WGE/DIE GRÜNEN - aktiv vor Ort
Menschen sind wichtiger als Autos
WGE/DIE GRÜNEN wollen Lieth-AnwohnerInnen vor Verkehrslärm schützen
Wird die Änderung des Bebauungsplans für das Gebiet südlich der Straße Liethmoor, östlich der Straße Lieth (Hausnrn. 37-59) und nördlich der Stadtgrenze wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen beschlossen, verschlechtert sich die Wohn- und Lebensqualität für die AnwohnerInnen. Denn durch die geplante Herabstufung des Wohnquartiers von einem reinen Wohngebiet zu einem allgemeinen Wohngebiet soll mehr Verkehrslärm erlaubt werden.
Über die Vorlage wird am 28.1.2010 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt abgestimmt. WGE/DIE GRÜNEN wollen das reine Wohngebiet erhalten. Ihr Fraktionsvorsitzender Peter Hölzel: "Menschen sind wichtiger als Autos."
WGE/DIE GRÜNEN - Für die BürgerInnen - mit den BürgerInnen
Arbeitsschwerpunkte der WGE/DIE GRÜNEN für 2010
WGE/DIE GRÜNEN gehen motiviert und ideenreich in das Jahr 2010. Vier Arbeitsschwerpunkte stehen auf dem Programm. Aber auch die anderen wichtigen Elmshorner Themen bleiben im grünen Fokus.
Termin 2010 – Bilanzierung und Weiterentwicklung der Elmshorner Klimaschutzziele
Daseinsvorsorge vor ungebremsten Kapitalismus schützen
Kinder sind keine Kostenfaktoren, sondern unsere Zukunft
Von der repräsentativen Demokratie zur BürgerInnen-Gesellschaft
3.1.2010 - ph
WGE/DIE GRÜNEN - für die BürgerInnen vor Ort
WGE/DIE GRÜNEN unterstützen die AnwohnerInnen des Gerlingweg-Wohnquartiers
Die AnwohnerInnen des Gerlingwegs und der anliegenden Straßen sind beunruhigt: Die Firma Heitmann will eine Anlage zur Zerkleinerung und Verarbeitung von Lebensmittel-, Kantinen- und Marktabfällen errichten. Dazu gehören zwei über 6 Meter hohe Tanks, die in weniger als 100 Meter Abstand zum Wohngebiet errichtet werden sollen.
Die AnwohnerInnen des Gerlingweg-Wohnquartiers werden bereits jetzt durch die starke Geruchsentwicklung, die vom Heitmann-Gelände ausgeht, belästigt. Außerdem nimmt die Ratten- und Krähenpopulation rund um das Firmengelände rasant zu.
Ein weiteres Problem: Wenn Heitmann seine Produktionspalette immer stärker erweitert, nimmt der Verkehr von großen LKW immer mehr zu. Das macht den ausgewiesenen Schulweg immer unsicherer.
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Mitgliederversammlung der WGE/DIE GRÜNEN
Sascha Vollstedt zum neuen Sprecher gewählt
Am 11. Dezember 2009 fand die Mitgliederversammlung von WGE/DIE GRÜNEN statt. Wichtigstes Thema: Neuwahl von drei Vorstandsmitgliedern und den beiden VorstandssprecherInnen.
Zum neuen Sprecher der WGE/DIE GRÜNEN wählten die Mitglieder einstimmig Sascha Vollstedt. Mit dem 32-Jährigen vollzieht sich an der Parteispitze ein Generationswechsel. Der bisherige Sprecher Rainer Naske kandidierte nicht erneut für den Vorstand. Er will seine politische Arbeit auf das Stadtverordneten-Kollegium, den Ausschuss für Stadentwicklung und Umwelt und der Grünen Arbeitsgemeinschaft "Stadtentwicklung" konzentrieren.
Angelika Tschochner wurde wieder in den Vorstand gewählt. Für die Wahl zur Sprecherin kandidierte sie nicht mehr. Eine neue Sprecherin soll auf der nächsten Mitgliederversammlung Anfang 2010 gewählt werden. Angelika Tschochner wird sich politisch weiter im Stadtverordneten-Kollegium und in der grünen Arbeitsgemeinschaft "Stadtentwicklung" einbringen.
Neu in den Vorstand kam Regine Wilms. Sie wird sich um die Medienarbeit und Geschäftsführungsaufgaben kümmern. Regine Wilms löste Rolf Tschochner ab, der sich nicht mehr für den Vorstand bewarb. Rolf Tschochner bleibt als WGE-Sprecher für nachhaltige Sportentwicklung politisch aktiv und leitet die grüne Arbeitsgemeinschaft "Sportentwicklung". Mit Regine Wilms konnte der Frauenanteil im Vorstand weiter erhöht werden.
Informieren Sie sich hier über die Zusammensetzung des Vorstands der WGE/DIE GRÜNEN.
Peter Hölzel, Fraktionsvorsitzender der WGE/DIE GRÜNEN, informierte die Mitglieder über die aktuelle Fraktionsarbeit. Dabei ging er besonders auf das grüne "Nein" zum Haushaltsentwurf für 2010 und die Bedeutung verstärkter BürgerInnen-Beteiligung für eine demokratische Gesellschaft ein.
Die grüne Landtagsabgeordnete Ines Strelau berichtete über die Arbeit der Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen. Ein Schwerpunkt ihrer Ausführungen war die angespannte Haushaltspolitik und die daraus resultierenden Probleme für die Kommunen.
Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen, bei dem viele interessante Gespräche geführt wurden, aus.
11.12.2009
Soziale Gerechtigkeit
Peter Hölzel fordert gesetzlichen Mindestlohn
Der grüne Direktkandidat für den Wahlkreis Elmshorn, Peter Hölzel, ist empört: "In 20 EU-Staaten gibt es Mindestlöhne, in 14 davon steigen sie sogar an. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. Nur in Deutschland wollen es Union und FDP den Unternehmern weiter ermöglichen ihre ArbeitnehmerInnen mit Dumping-Löhnen auszubeuten. Dies ist menschenverachtend und zynisch."
Hölzel bezieht klar Position: "Wir Grüne wollen Arbeit, die Menschen als gut empfinden und die fair bezahlt ist. Deshalb wollen wir mit einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von wenigstens 7,50 Euro je Stunde sicherstellen, dass man von seiner Arbeit auch leben kann. Dieser gesetzliche Mindestlohn soll jährlich überprüft werden und bei steigenden Lebenshaltungskosten angepasst werden."
Für Peter Hölzel von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN ist klar: "Selbstverständlich können darüber hinaus in einzelnen Branchen höhere Mindestlöhne vereinbart werden." Er fügt hinzu: "Gewerkschaften und Sozialverbände haben unsere Solidarität beim Kampf um Mindestlöhne. In der politischen Auseinandersetzung und wenn es sein muss, auch bei Großdemonstrationen auf der Straße und bei Streiks in den Betrieben."
WGE/DIE GRÜNEN im Dialog mit den BürgerInnen
Wie gut soll der Elmshorner Stadtbusverkehr werden?
Bald wird der Busverkehr im Elmshorner Stadtgebiet neu ausgeschrieben. Dafür müssen Anforderungen und Kriterien definiert werden, die die Bewerber-Firmen in ihren Angeboten umsetzen müssen.
WGE/DIE GRÜNEN finden es schade, dass die Stadtverwaltung nicht aktiv den Dialog mit den BürgerInnn zu diesem Thema gesucht hat. Fraktionsvorsitzender Peter Hölzel: "Wir hätten uns BürgerInnen-Workshops gewünscht, in denen detailliert die Qualität der Busverbindungen zur Elmshorner Innenstadt, aber auch zu den einzelnen Wohnvierteln diskutiert wird. Dazu gehört auch diese Frage: Wie können Arbeitsplätze, auch in den Gewerbegebieten, schnell erreicht werden? Und: Wie attraktiv ist der Busverkehr für junge Leute, die auch abends mal gerne länger feiern gehen?". Hölzel: "Wir werden die Initiative im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt ergreifen und ein so bürgerInnen-nahes Vorgehen einfordern."
Unabhängig von diesen Forderungen wurden WGE/DIE GRÜNEN jetzt selbst aktiv. Am Samstag, 11. Juli 2009 ging es in der Königstr. vor der Bücherei (Eingang Theaterkasse) los: Der grüne Stadtverordnete Christian Hoyer und die sozialpolitische Sprecherin der WGE/DIE GRÜNEN Regine Wilms wollten von den BürgerInnen wissen, welche Wünsche und Anregungen sie an die Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben:
- Wo fehlt noch eine Bushaltestelle?
- Wie sollte die Linienführung optimiert werden?
- Wie lange sollten Busse fahren?
- Wo sollten die Taktzeiten verkürzt werden?
- Wo funktionieren Anschlussverbindungen nicht gut?
- Welche Ziele sind schlecht oder gar nicht erreichbar?
- Wie können die Arbeitsbedingungen für die BusfahrerInnen verbessert werden?
Regine Wilms und Christion Hoyer freuten sich über die große Resonanz der Aktion. Über 100 BürgerInnen brachten ihre Ideen und Meinungsäußerungen ein. Wilms und Hoyer versprechen: "Wir werden die Anregungen prüfen und in unserem ÖPNV-Konzept berücksichtigen. Dieses werden wir dann in den Ausschuss einbringen."
In Kürze werden wir hier die Ergebnisse der Befragung veröffentlichen.
Wegen der großen Nachfrage soll die Aktion noch einmal wiederholt werden. Dann wird es wieder so weit sein: Wilms und Hoyer laden alle ElmshornerInnen ein, an den grünen Stand zu kommen. Sie beschreiben die Position von WGE/DIE GRÜNEN: "Wir werden uns für die Interessen der ElmshornerInnen und für ein komfortables ÖPNV-Angebot einsetzen. Für einen guten Busverkehr sind wir auch bereit, mehr Geld auszugeben. Dafür müssen wir bei anderen vermeidbaren Straßeninvestionen - und davon gibt es noch einige- stärker sparen."
Das sagen die Elmshorner zu den Bussen
Auch am zweiten Sonnabend fanden wieder viele Elmshorner zum Stand von WGE/die GRÜNEN vor der Bücherei. Sie hatten dort wieder die Gelegenheit, ihre Fragen und Wünsche an den öffentlichen Personennahverkehr mitzuteilen.
Die zahlreichen Rückmeldungen sind jetzt ausgewertet. Die Elmshorner haben sich viele Gedanken zum öffentlichen Personennahverkehr gemacht. R.Wilms aus der Fraktion von WGE/die GRÜNEN: " Die meisten Passanten kamen nicht nur mit Fragen oder Beschwerden. Sie brachten die Verbesserungsvorschläge gleich mit."
So liegt WGE/den GRÜNEN eine sehr detaillierte Sammlung an Vorschlägen zu jeder Buslinie, zu den verschiedenen Ortsteilen, den Anschlüssen und zum Service vor. Immer wieder wurde das Gewerbegebiet Grauer Esel angesprochen. "Die Leute machten uns darauf aufmerksam, dass dort sehr viele Menschen arbeiten," so R. Wilms. Der Bustakt ist aber nicht an die Schichtpläne oder die Zeiten im Cineplex angepaßt. Eine Angestellte von Autoliv erzählte beispielsweise, sie arbeite in der Spätschicht und sei wegen des Fahrplans immer eine Stunde zu früh da und sei nach der Nachtschicht um 23.15 auf Mitfahrgelegenheiten bei Kollegen angewiesen. "In unseren Augen liegt hier ein deutlicher Nachbesserungsbedarf", so R.Wilms. "Für die Verkehrsgesellschaft kann sich hier noch ein großes Kontingent an Fahrgästen erschließen."
"Mich hat aber auch erstaunt," so R.Wilms, "dass sich so viele Leute zu den Arbeitsbedingungen der Busfahrer geäußert haben." Diese würden unter enormem Zeitdruck fahren. Das gehe zu Lasten ihrer vorgeschriebenen Pausen, die nur selten einzuhalten seien. Jede Störung des Verkehrsflusses führt unweigerlich zu Verspätungen, was den Unmut der Fahrgäste auslöst. Dieser permanente Stress, dem die Busfahrer ausgesetzt sind, führt – nach Aussage einiger Passanten - zu einem mitunter unzureichenden Fahrgastservice, hier besonders die Einstieghilfen für gehbehinderte Menschen.
Viele Senioren kamen an den Stand und fragten nach dem Grund für Haltestellenverlegungen. Die Haltestellen würden ohne sichtbaren Grund ersatzlos abgebaut, es fehle dann in erster Linie an Sitzgelegenheiten. Hier wurde immer wieder der Friedhof genannt, der seit der neuen Streckenführung vor allem für die Bewohner der Innenstadt deutlich mühsamer zu erreichen sei, da längere Fußwege notwendig sind. Es gab bei den Senioren viel Unmut darüber, dass sie immer weniger ihre Belange berücksichtigt sehen, obwohl sie am meisten auf die Benutzung der Busse angewiesen seien. "Wir haben auch zahlreiche Beschwerden bekommen, dass sich die Bürger schon selber an das Rathaus gewandt hätten, aber keine oder nur unzureichende Antwort bekommen hätten", so R.Wilms.
Auf der Internetseite von WGE/die GRÜNEN sind darüberhinaus viele konkrete Änderungsvorschläge eingegangen, die jetzt zusammen mit den Ergebnissen der Aktion am Samstag in eine abschließende Auswertung eingeflossen sind. Unter www.wge-diegruenen.de kann sich jeder die aktualisierten Vorschläge ansehen und gerne ergänzen.
Wilms: "Wir werden uns dann in den zuständigen Ausschüssen für die Realisierung der Anliegen einsetzen. An der enormen Vielfalt der Rückmeldungen wird deutlich, wie unverzichtbar die Bürgerbeteiligung in der Kommunalpolitik ist. Die ÖPNV-Nutzer sind Sachverständige in eigener Sache."
Von Krümmel nach Brunsbüttel
Menschenkette "Atomkraft abschalten" am 24. April 2010
Auch WGE/DIE GRÜNEN beteiligen sich an der Aktion, die von einem breiten Bündnis mit ganz vielen engagierten Institutionen und Gruppen getragen wird.
Wir werden hier laufend über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die Termine der Vorbereitungstreffen berichten.
WGE/ die GRÜNEN rufen alle Bürger auf, sich aktiv an der bundesweiten Aktion zu beteiligen.
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